Stirnlampe

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Stirnlampen Testsieger & Kauftipps

Stirnlampen Testsieger & Kauftipps

Du bist auf der Suche nach einer Kopf oder Stirnlampe und fragst dich was beim Kauf zu beachten gibt? Dann bist du hier genau richtig, denn in diesem Artikel werden die Fachbegriffe, die Technik und sonstige Fragen zu Stirnlampen beantwortet. Außerdem werden wir euch noch ein paar Modelle vorstellen die unserer Meinung nach zu empfehlen sind.

 

LED oder normale Lampen

Die erste Frage welche die Meisten von euch stellen werden ist, ob sie eine Stirnlampe mit LED oder einer normale Lampe kaufen sollen. Unsere Empfehlung ist ganz eindeutig die LED und zwar deswegen, weil sie viel weniger Strom benötigt als eine normale Lampe und das bei gleicher Helligkeit. Hierzu ein kleines Beispiel anhand einer Glühbirne. Eine 60 Watt Glühbirne hat etwa die gleiche Helligkeit wie eine LED mit 10 Watt und ist damit ca. sechsmal effizienter und benötigt sechsmal weniger Strom. Da Stirnlampen mobil sind bzw. mit Akkus betrieben werden sind LEDs also die perfekte Wahl.

Stromversorgung: Batterien oder Akkus

Stirnlampen werden meist mit kleinen (AAA) oder mittleren (AA) Akkus oder Batterien betrieben. Wer der Umwelt etwas Gutes tun will und auf Dauer Geld sparen will, der sollte Akkus zu Betrieb von Stirnlampen verwenden. Diese könnt ihr nämlich immer wieder neu aufladen und verursacht somit keinen unnötigen Abfall.

Helligkeitsangaben: Candela, Lumen und Lux? Lichtmenge und Leuchtweite

Wie hell ist eine Stirnlampe eigentlich? Wer nach Angaben zur Helligkeit einer Stirnlampe sucht, der wird sehr schnell auf die Begriffe Lumen und Candela stoßen. Diese zwei Begriffe kommen aus der Physik und haben beide mit der Helligkeit eines Lichts zu tun. Wie diese Werte zu beurteilen sind und was sie genau bedeuten, dazu kommen wir jetzt.


Candela ist das lateinische Wort für Kerze und eine physikalische SI Einheit der Lichtstärke. Sie beschreibt den von einem Objekt ausgestrahlten Lichtstrom, in eine bestimmte Richtung (pro Raumwinkeleinheit). Diese Angabe werdet ihr nur sehr selten bei Stirnlampen finden.

Lumen: Die Lichtausbeute (Lichtmenge, welche die Lampe in alle Richtungen abstrahlt) einer Leuchtquelle wird in Lumen angegeben. Eine Glühlampe mit 60 W hat beispielsweise eine Lichtausbeute von 10 Lumen/Watt. Eine LED Lampe erzeugt 60-140 Lumen/Watt bei einer elektrischen Leistung von 4,3 Watt. Bei Stirnlampen ist die Lichtmenge meist in Lumen angegeben. Ein hoher Lumenwert sorgt dafür dass die Lampe weit strahlt und hell ist.

Lux: Lux ist eine Einheit für die Beleuchtungsstärke. Mit dieser Einheit bezeichnet man den Lichtstrom den eine Fläche empfängt. Die Beleuchtungsstärke bei Vollmond beträgt beispielsweise ca. 0,2 Lux. Bei Stirnlampen wird dieser Wert selten angegeben, meist wird der Lumenwert angegeben.

Abschließen kann also gesagt werden, dass eine Stirnlampe umso heller und weiter leuchtet, je mehr Lumen Sie hat. Allerdings bedeutet mehr Lumen auch mehr Stromverbrauch.

Stufenregelung, Leuchtmodi und lange Laufzeiten

Wenn ihr plant eure Stirnlampe auf längere Unternehmungen mitzunehmen, dann solltet ihr darauf achten, dass die Stirnlampe über Stromsparmechanismen verfügt. Zum einen wäre da die Stufenregelung, die es ermöglicht die Stirnlampe unterschiedlich hell leuchten zu lassen. Oft gibt es hier Stufen wie schwach, mittel und stark. Auf schwach hält die Stirnlampe dann beispielsweise 20 auf mittel 10 und auf stark 4 Stunden.

Manche Stirnlampen verfügen auch über einen speziellen Modus, der quasi als Notsignal gedacht ist und meist mehrere Tage hält. Dabei blinkt die Lampe einfach nur, benötigt dadurch sehr wenig Strom und hält sehr lange.

Tipp: Es gibt natürlich auch unterschiedlich starke Akkus. Wer eine maximale Laufzeit erreichen will, der kann sich natürlich die stärksten, im Handel verfügbaren, Akkus kaufen. Meist stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis jedoch nicht und Akkus mit etwas weniger Leistung sind meist um einiges günstiger.

Ergonomie, Gewicht und Tragekomfort

Wie ergonomisch eine Stirnlampe ist, hängt von mehreren Faktoren ab. Das ist zum einen das Gewicht, die Bedienbarkeit und natürlich auch das Band mit dem wir die Stirnlampe am Kopf tragen.

Das Gewicht spielt besonders dann eine Rolle, wenn wir Tätigkeiten ausüben wie zum Beispiel joggen oder klettern. Beim Joggen stört nämlich Gewicht auf dem Kopf merkbar. Die Stirnlampe sollte hier also so leicht wie möglich sein. Wer eine Stirnlampe dagegen nur zum Arbeiten im Keller benötigt für den ist das Gewicht eher ein sekundäres Kriterium.

Je nach Tätigkeit kann es wichtig sein, dass ihr das Licht bzw. die Lampe manuell ausrichten könnt. Joggen und laufen ist wieder ein gutes Beispiel, denn hier wollen wir geradeaus schauen aber auch den Weg ausleuchten ohne dass wir unseren Kopf extra bewegen müssen.

Das Kopfband spielt eine wichtige Rolle für den Sitz der Lampe. Es gibt Stirnlampen mit einem normalen Kopfband, quasi wie ein Stirnband und außerdem gibt es Modelle welche noch ein zusätzliches Band haben, dass oben über den Kopf verläuft. Dieses Band gibt der Stirnlampe den zusätzlichen Halt und sie kann nicht verrutschen.

Manche Stirnlampen haben ein Batteriefach, welches sich außerhalb der Lampe am Kopfband befindet. Ein Batteriefach kann dafür sorgen, dass die Lampe länger leuchtet, da ihr mehr Akkus einlegen könnt. Allerdings erhöht sich dadurch auch das Gewicht etwas. Meist befindet sich das Batteriefach hinten am Band weil dies eine bessere Gewichtsverteilung ermöglicht, da sich die Lampe meist direkt gegenüber befindet.

Wasserdicht oder Wasserfest?

Es gibt auch wasserfeste und wasserdichte Stirnlampen. Wasserfest bedeutet, dass eine Stirnlampe Spritzwasser und Regen abhält. Aber Vorsicht, denn wasserfest bedeutet keinesfalls wasserdicht. Wasserdicht bedeuteten in aller Regel, dass ihr die Lampe komplett unter Wasser setzen könnt und kein Wasser ins Gehäuse eindringt.
Wer daran denkt mit einer solchen Stirnlampe tauchen zu gehen, der benötigt nicht nur eine wasserdichte Stirnlampe, sondern sie muss auch mit einer Angaben in X Metern wasserdicht sein.

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